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Vom Webstuhl zum World Wide Web:
WoPM denkt disziplinübergreifend. *)

Schmuckbild für Content: Portfolio

*) anonymisiertes Leistungsbeispiel

Ein dreistöckiges, im Bayerischen Wald gelegenes Fabrikgebäude steht seit mehreren Jahren leer. Der Eigentümer, ein Textilproduzent, hatte Insolvenz angemeldet, weil er nicht länger mit den Löhnen im angrenzenden Tschechien konkurrieren konnte. Die erstrangige Gläubigerbank unterhält seitdem das Gebäude weiter, findet jedoch weder Käufer noch Investoren.

Sechs Jahre nach Räumung der Fabrik übernimmt WoPM die Reaktivierung der Immobilie. Schritt eins des WoPM-Modells, die detaillierte Analyse inklusive der Erstellung eines Stärken/Schwächen-Profils, ergibt ein klares Bild: Für eine Nutzung in bisheriger Form ist aufgrund der regionalen Lohnstruktur kein Interessent zu finden. Eine Verwendung außerhalb der Textilindustrie würde kostenintensive Umbauten oder gar eine Neubebauung des Grundstücks erfordern - diese schließt der Auftraggeber zunächst jedoch aus.

Gespräche mit Vertretern der Kommune offenbaren, dass die Gemeinde schon seit geraumer Zeit ein geeignetes Gelände für die Errichtung eines Technologiezentrums sucht, um einen Anreiz für die Ansiedlung von Start-up-Unternehmen zu schaffen. WoPM vergleicht die dazu gestellten Anforderungen mit dem Profil der Gewerbeimmobilie und stellt als einzigen Hinderungsgrund einen Mangel an Parkplätzen fest.

Weitere Recherchen ergeben, dass der Auftraggeber aus einem anderen Insolvenzverfahren Zugriff auf ein direkt an die alte Fabrik grenzendes Parkplatzgrundstück hat. WoPM erarbeitet einen Businessplan, der auf einen Zusammenschluss der Gewerbeimmobilie mit dem angrenzenden Parkplatzgrundstück abzielt und die zukünftige Nutzung des Areals als Technologiezentrum ermöglicht. In der Folge überzeugt WoPM alle Beteiligten vom integrierten Konzept, verhandelt einen konkreten Kaufpreis mit der Stadt und sichert diesen durch die Unterzeichnung eines Letter of Intent ab.

WoPM beseitigt die noch bestehenden Hürden und initiiert einen vorgezogenen Zwangsversteigerungstermin, der die Bank zum alleinigen Eigentümer des Parkplatzgrundstücks macht. Kurz darauf unterzeichnen Bank und Gemeinde einen notariell beurkundeten Kaufvertrag, der den Weg zur Reaktivierung der Gewerbeimmobilie endgültig frei macht.

Im Ergebnis verkauft die Bank das zuvor für wertlos gehaltene Grundstück zum beinahe vollständigen Buchwert und entledigt sich zusätzlich sämtlicher Unterhalts- und Verwaltungskosten. Die örtliche Gemeinde errichtet ein Gewerbegebiet für neugegründete Unternehmen und kann die Attraktivität des Standortes vor allem durch den Anreiz zur Schaffung von Arbeitsplätzen nachhaltig steigern.

 

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